Aussiedlerbeauftragter der Bundesregierung
Dr. Christoph Bergner
besucht Aussiedlerorganisationen in Hamburg

Am 3. Mai besuchte der Aussiedlerbeauftragte der Bundesregierung Dr. Christoph Bergner Aussiedlerorganisationen in Hamburg. Im Haus der Heimat versammelten sich Vertreter des Hamburger Vereins der Deutschen aus Russland e.V. und der Ortsgruppe Hamburg der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., sowie Vertreter der Bundes- und Landespolitik. In Hamburg leben etwa 50 000 deutsche Aussiedler aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Zuletzt besuchte der Aussiedlerbeauftragte Hamburg zum 60. Jahrestag der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland.
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Stellungnahme zur
Gründung der Partei EDINSTWO
Hamburger Verein der Deutschen aus Russland e.V.
Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., Ortsgruppe Hamburg
Integrationsbeirat Hamburg, Repräsentanten der Kategorie Spätaussiedler
Hamburg – Nachdem die Organisation EDINSTWO in Köln bekannt gab, dass Sie zur Durchsetzung der politischen Interessen der Aussiedler und Migranten aus der ehemaligen UdSSR eine Partei gegründet hat, möchten der HVDaR e.V., die Ortsgruppe Hamburg des LMDR e.V. und die Spätaussiedler des Integrationsbeirats Hamburg ihre Stellungnahme dazu im Namen der HamburgerAussiedler und Spätaussiedler veröffentlichen. Die Gründung der Partei EDINSTWO sehen die Aussiedler und Spätaussiedler der Stadt Hamburg als nicht notwendig und nicht fördernd an.
Die Partei EDINSTWO möchte sich landes- und bundesweit etablieren, um im Jahre 2014 an den Kommunal- und Europawahlen teilzunehmen. Als Motivation für die Parteigründung gibt EDINSTWO an, dass die neue Partei Zuwanderern einen gleichberechtigten Zugang in alle gesellschaftlichen Bereiche Deutschlands ermöglichen soll. Dies ist aber bereits gesetzlich für Aussiedler und Spätaussiedler garantiert. Alle Deutschen, darunter auch Aussiedler und Spätaussiedler, haben das Recht, in Deutschland politisch und gesellschaftlich aktiv mitzuwirken. Notwendig ist, dass die Integration der Aussiedler und Spätaussiedler gefördert wird und sie ausreichend über ihre Partizipationsmöglichkeiten aufgeklärt sind. Für dieses Ziel setzen sich der HVDaR e.V., die Ortsgruppe Hamburg des LMDR e.V. und die Repräsentanten der Spätaussiedler beim Integrationsbeirat Hamburg ein. Die erfolgreiche Integration ist die wichtigste Voraussetzung für politische und gesellschaftliche Beteiligung der Zuwanderer in Deutschland. Nicht die Gründung einer Aussiedlerund Migranten - Partei. Deshalb regen wir alle Aussiedler und Spätaussiedler aus der ehemaligen UdSSR dazu an, sich verantwortungsbewusst und differenziert mit den Vorhaben der Partei EDINSTWO auseinanderzusetzen. Wir sind der Überzeugung, dass sie fragwürdig sind und mit den Integrationszielen der Aussiedler und Spätaussiedler in Deutschland auseinandergehen.
Pressekontakt:
Gottlieb Krune
(HVDaR e.V., Vorsitzender)
Telefon: +49 157 73743622
E-Mail: gottliebkrune@web.de
Dr. Otto Horst (LMDR e.V. - Ortsgruppe
Hamburg, Vorsitzender)
Telefon: + 49 40 8811941
E-Mail: dr.horst@hamburg.de
Anna Thyssen (Integrationsbeirat
Hamburg, Themensprecherin der
AG Öffentlichkeitsarbeit)
Telefon: +49 176 49639639
E-Mail: anna.thyssen@gmx.de
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Infobörse Aktivoli
Am 3. Februar 2013 fand in der Handelskammer die Infobörse Aktivoli zum Thema Ehrenamt statt. Unser HVDaR war beteiligt (das 4. Mal). Insgesamt gab es Gespräche mit 60 Interessenten über die Angebote des HVDaR. 5 Personen hinterließen ihre Telefon, Mail, Anschriften mit der Bitte, über Veranstaltungen und Seminare informiert zu werden, und äußerten ihre Bereitschaft mitzuwirken. Unser Stand war auch von der Amtsleiterin Arbeit und Integration Frau Petra Lotzkat besucht.
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Vereinsarbeit zur Integration Russlanddeutscher
Information aus dem Newsletter "Deutscher Seniorentag", Januar 2012
Der Hamburger Verein der Deutschen aus Russland e.V. (HVDaR) ist eine Vertretung der in Hamburglebenden Aussiedler aus den GUS-Staaten. Der Verein hat die Integrationsförderung der russlanddeutschen Aussiedler und die Pflege der Kultur zu seinen Aufgaben gemacht.
Nach Gründung des HVDaR im Frühjahr 2000, begann der Verein zunächst, ältere russlanddeutsche Aussiedler gesellschaftlich zu organisieren,zu aktivieren und zu motivieren, indem ihnen je nach Bedarf und Interessen Angebote gemacht wurden: So entstanden laufende Seminare, wie „Deutschlanderkundung“ und „Integration“, Infoveranstaltungen zu aktuellen Themen, Beratungen zu sozialen Fragen – kostenlos und in den Sprachen deutsch und russisch, sowie Gesprächskreise oder Gesangsgruppen.
Im Verein gibt es heute acht Gesprächskreise, viele in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro Hamburg e.V., fünf Gesangsgruppen und eine Tanzgruppe. Sie treten mit ihren Programmen und viel Engagement in Stadtbezirken bei Straßen,- Sommer,- und Interkulturellenfesten auf. Dabei entstehen wiederum zahlreiche neue Kontakte zu Personen und Einrichtungen.
Die kulturellen Angebote des HVDaR sind in Hamburg insbesondere im Sommer und zur Vorweihnachtszeit nachgefragt. Die Chöre sind häufige Gäste in Altersheimen oder Bürgerhäusern.
So wurde z.B. der Chor „Abendstern“ von der Wilhelmsburger Tafel zu einem Weihnachtsfest für 400 Gäste im Bürgerhaus Wilhelmsburg eingeladen, die Gruppe Kulturgut der Russlanddeutschen tritt regelmäßig vor den Bewohnern in den Einrichtungen der Deutschen Hilfsgemeinschaft e.V. der Hansestadt Hamburg auf. Erfolgreich beteiligte sich der HVDaR auch an Veranstaltungen in Hamburg wie „Vielfalt der Kulturen“ und „Vielfalt hält fit“.
Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten liegt zudem auf der schwierigen Geschichte der Russlanddeutschen, wie die Zwangsumsiedlung der Wolgadeutschen von 1941. Zu Veranstaltungen aus diesem Anlass kommen Familienmitglieder aus allen Generationen. 2011 wurde die Ausstellung „Leid, Hoffnung und ein neues Zuhause“ vorbereitet, indem 42 Aussiedler befragt und Texte mit Fotos erstellt wurden.
Hier zeigte sich, dass das Wissen um die eigene Geschichte insbesondere durch enge Kontakte zwischen Großeltern und Enkeln oder Urenkeln weitergetragen wird.
Weitere Infos unter: www.hvdar.de
HVDaR bei der 13. Hamburger Freiwilligenbörse
Spaß haben, Kontakte knüpfen, Freunde gewinnen, einen neuen Lebenssinn finden und dabei noch etwas Gutes für die Gesellschaft tun – kein Wunder, dass freiwilliges bürgerliches Engagement in Hamburg in den letzten Jahren an Popularität gewonnen hat. Laut Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration interessiert sich ein Drittel der Hamburger Bevölkerung für ehrenamtliche Tätigkeiten. Das Interesse sei enorm und generationsübergreifend. Als jährliche Informationsveranstaltung zum Thema ehrenamtliches Engagement wird in Hamburg die AKTIVOLI-Freiwilligenbörse veranstaltet. Auf der diesjährigen Freiwilligenbörse war auch der Hamburger Verein der Deutschen aus Russland e.V. aktiv dabei.
Bericht von Anna Thyssen, Zeitung Aussiedlerbote, Februar 2012
Die 13. AKTIVOLI-Freiwilligenbörse fand in den Räumlichkeiten der Hamburger Handelskammer unter der Schirmherrschaft des Sozialsenators Detlef Scheele statt. Die Veranstalter - Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Hamburg e.V. (AGFW) und das AKTIVOLI-Netzwerk, das sich in Hamburg für bürgerliches Engagement stark macht - sorgten für gute Organisation und angenehme Stimmung. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger bekamen die Möglichkeit, viele interessante Projekte kennenzulernen und mehr über freiwilliges Engagement zu erfahren. An den unterschiedlichsten Ständen konnte man sich über die Arbeit der einzelnen Organisationen informieren, passende Angebote aussuchen und Kontakte knüpfen. An dem HVDaR-Stand engagierten sich Gottlieb Krune und Andre Kruse.
„Es ist wichtig, auf der Freiwilligenbörse dabei zu sein“, erklärt Gottlieb Krune. „Die Teilnahme an der AKTIVOLI zeigt, dass die Öffentlichkeit sehr gering über das Thema Russlanddeutsche informiert ist“. Der Vereinsvorsitzende nimmt gerne die Gelegenheit wahr, die Öffentlichkeit auf die Arbeit des Vereines aufmerksam zu machen. Der HVDaR ist bereits das 3. Mal in Folge auf der Hamburger Freiwilligenbörse vertreten. Jedes Jahr gibt es Einiges zu erzählen. Im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit beim Verein kann man sich vielfältig engagieren. „Wir richten uns an dem Bedarf“, erläutert Gottlieb Krune. Gesprächskreise, Beratungen, Chorleitung, Organisation von Veranstaltungen, Vernetzung und Seminare „Deutschlanderkundung“ sind nur ein paar Beispiele für mögliche Einsatzfelder.
Als Ausdruck der Wertschätzung stellt die Stadt Hamburg den engagierten ehrenamtlichen Helfern den „Hamburger Nachweis“ zur Verfügung. Er bescheinigt die im Engagement erworbenen Kompetenzen und kann bei Bewerbungsverfahren von großem Vorteil sein. Aber auch zahlreiche Kontakte und die Möglichkeit der Selbstverwirklichung sind für viele Interessenten ein willkommener Anreiz.
Mehr als 100 Freiwillige engagieren sich zurzeit bei dem HVDaR ehrenamtlich. Das sind vorwiegend russlanddeutsche Aussiedler mit ihren Angehörigen und auch altansässige Deutsche. „So kann man beide Gruppen zusammenbringen und sich besser verständigen“, freut sich Gottlieb Krune. Jeder, der sich für die Arbeit des Vereins interessiert und sich mit seinen Grundsätzen identifizieren kann, ist herzlich willkommen. Informieren kann man sich auf der Webseite des HVDaR www.hvdar.de oder über die telefonische Auskunft unter 040 37503973 (von 10-13 Uhr). Auch die Vereinszeitung „Der Aussiedlerbote“ bietet regelmäßig Überblick über die Tätigkeiten des Vereins und aktuelle Informationen an.
18. März 2012 um 14:00 Uhr,
Gemeinschafssaal Striepenweg 40, S-Neuwiedenthal
Ordentliche Mitgliederversammlung
mit Erstattungsbericht für das Jahr 2011.
Alle stimmberechtigten Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen.
Auskunft: 040 3750 3973, Mo. - Fr. von 10 bis 13 Uhr
Der Vorstand
1. Sprechstunden zu allen sozialen Fragen, Gottlieb Krune
Termine:
Donnertags 10:00 - 13:00 Uhr, sowie nach Vereinbarung
Ort: Böhmkenstraße 18, Anfahrt: S1 & S3 Haltestellen: Stadthausbrücke und Landungsbrücke
2. Weitere Beratungen für russlanddeutsche Aussiedler
Mittwochs 12:00 – 13:00
Ort: DRK Osdorfer Born, Bornheide 99, Beraterin J.Gulak, Sozialpädagogin
Freitags: 11:00 - 13.00
Ort: Reisebüro Katjuscha, Cuxhavenerstr. 322, NeugrabenBeraterin Irina Ehrlich,
vereidigte Dolmetscherin
Montags 10:00 - 12:00
Ort: Böhmkenstr. 18, Hamburg-Mitte, Beraterin Lilli Schmidt, Juristin Soziale Wirtschaft,
Verkehr: S1 und 3, "Stadthausbrücke" bzw. "Landungsbrücken"